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Mirka macht Kunststoffreparaturen für Karosserie- und Lackierbetriebe möglich

1. September 2026

Es ist an der Zeit, Kunststoffreparaturen zu einer wirtschaftlich sinnvollen Option für Karosserie- und Lackierbetriebe, Fahrzeughalter und Versicherungen zu machen. Gemeinsam mit 4Plastic stellt Mirka einen Kunststoffreparaturprozess vor, der auf bewährten Best Practices basiert und mit einfach anzuwendenden Werkzeugen und Zubehörteilen OEM-konforme Reparaturen ermöglicht.

Die Vorteile von Kunststoffreparaturen 

Kunststoffteile wie Stoßfänger gehören zu den am häufigsten beschädigten Komponenten bei Fahrzeugkollisionen. Tatsächlich machen Kunststoffbauteile inzwischen weltweit mehr als 50 % aller im Schadensfall ersetzten Teile aus. Die meisten dieser Kunststoffteile könnten repariert werden, werden jedoch stattdessen ausgetauscht und entsorgt. Das führt zu einer erheblichen Verschwendung von Geld, Zeit und Ressourcen.

Der Hauptgrund für die weiterhin vorherrschende Praxis, Kunststoffteile auszutauschen statt zu reparieren, ist nicht wirtschaftlicher Natur. Vielmehr fehlt es in der Branche häufig an Know-how sowie an standardisierten Reparaturverfahren.

Genau deshalb leistet die Mirka Plastic Repair Solution einen wichtigen Beitrag für die Unfallreparaturbranche. Das Ziel dieser Lösung besteht nicht nur darin, neue Produkte bereitzustellen, sondern Kunststoffreparaturen zu standardisieren, zugänglich zu machen, OEM-konform auszuführen und wirtschaftlich attraktiv zu gestalten. Durch die Reparatur beschädigter Kunststoffteile können Werkstätten ihre Rolle vom reinen Beschaffer und Einbauer von Ersatzteilen weiterentwickeln und stattdessen wertvolles Fachwissen anbieten sowie messbare Kostenvorteile erzielen.

Der Wandel hin zu einem „Repair First"-Ansatz ist zudem eine Frage der Nachhaltigkeit. Da zirkuläre Reparaturlösungen für Kunststoff-Fahrzeugteile bislang noch wenig verbreitet sind, landen weiterhin große Mengen ausgedienter Teile auf Deponien, während die Herstellung neuer Ersatzteile erhebliche CO₂-Emissionen verursacht.

Entwickelt für validierte Reparaturprozesse

Kunststoffreparaturen werden zwar bereits heute vereinzelt in der Unfallinstandsetzung durchgeführt, jedoch häufig unter Verwendung von Spachtelmaterialien. Dies erhöht das Risiko von Reparatur- und Lackierfehlern und kann die Haltbarkeit der Instandsetzung beeinträchtigen. Das Reparaturverfahren der Mirka-Lösung verfolgt einen anderen Ansatz: Es kommt vollständig ohne Spachtel aus und nutzt stattdessen hochwertige Kunststoffschweißstreifen in Automobilqualität sowie weitere speziell entwickelte Verbindungsmaterialien. Das Verfahren wurde gemeinsam mit Experten aus Karosserie- und Lackiernetzwerken, Versicherungsunternehmen und führenden Zulieferern der Branche entwickelt.

Dadurch ermöglicht die Mirka Plastic Repair Solution schnellere, kosteneffizientere und langlebigere Kunststoffreparaturen. Die enthaltenen Schweißstreifen bestehen aus OEM-kompatiblen Materialien, die sich optimal mit der Oberfläche des reparierten Bauteils verbinden. Die zum Patent angemeldete Polypropylen-Rezeptur verleiht den Schweißstreifen eine hohe Festigkeit und einen besonders hohen Schmelzpunkt.

Neben den Schweißstreifen umfasst das System außerdem ein innovatives Werkzeug zum Rückformen von Stoßfängern (Push Tool), eine Reparaturvorrichtung für Befestigungslaschen (Laschenreparaturklammer) zur schnellen und sicheren Fixierung von Stoßfängerkomponenten während der Reparatur sowie weiteres praktisches Zubehör. Alle Bestandteile des Systems sind auch separat erhältlich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Leonardo Gómez, Business Manager Collision Repair: leonardo.gomez@mirka.com

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