Under Ytan ist auf die Kultivierung und Ernte von Algen aus der Ostsee spezialisiert. Es werden regenerative Methoden angewendet, die zur Wiederherstellung der Ostsee beitragen, indem sie die Meeresbedingungen verbessern und die Artenvielfalt erhöhen. Ihre Arbeit stellt eine einzigartige Schnittstelle zwischen Umweltwiederherstellung und Materialinnovation dar und verwandelt eine ökologische Herausforderung in eine potenzielle Ressource.
„Wir bei Mirka erforschen kontinuierlich neue Optionen, um durch unsere Lösungen Kreislaufinnovationen voranzutreiben und die Umweltauswirkungen der Oberflächenveredelungsindustrie zu reduzieren. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unser Verständnis von neuartigen regenerativen Rohstoffen und deren Potenzial als Alternative zu traditionelleren, holzbasierten Ressourcen zu vertiefen“, sagt Mats Sundell, Chief Technology Officer bei Mirka.
Holzbasierte Werkstoffe sind zwar erneuerbar, doch die großflächige Forstwirtschaft kann die Biodiversität beeinträchtigen,
indem sie Ökosysteme vereinfacht und die Vielfalt natürlicher Lebensräume verringert. Daher garantiert die Erneuerbarkeit allein keine ökologische Nachhaltigkeit. Regenerative Ansätze zielen hingegen nicht nur darauf ab, das Verwendete zu ersetzen, sondern Ökosysteme aktiv zu verbessern. Hier kommen Alternativen wie marinebasierte Biomasse ins Spiel, da sie so produziert werden können, dass natürliche Lebensräume wiederhergestellt werden, statt sie zu erschöpfen.
„Unsere Mission ist die Entwicklung von Systemen zur Wiederherstellung mariner Lebensräume als Grundlage für regeneratives Wirtschaften. Wir konzentrieren uns auf ganze Wertschöpfungsketten durch die Zusammenarbeit mit einem breiten Spektrum an Partnern. Diese Zusammenarbeit verbindet unseren regenerativen Ansatz mit fundiertem industriellem Fachwissen und Innovationsfähigkeit“, erklärt Joel Lindholm, CEO von Under Ytan.
Die Zusammenarbeit knüpft zudem an das durch Mirka geförderte, breitere SHAPE-Ökosystem an. Dabei sollen branchenübergreifende Innovationen gestärkt und die Entwicklung nachhaltigerer Materiallösungen beschleunigt werden.
Weitere Informationen:
Chief Technology Officer Mats Sundell, Telefon +358 40 094 8019